Webseite selber erstellen
WorkShop Teil 5: follow up

Webseite selber Gestalten Workshop Teil 5

Teil 5: Follow up

Google Integration

Das Angebot von Google ist riesig, wenn man Google nicht explizit aussperrt wird Google die Seite auf jeden Fall finden und seine Schlüsse ziehen. Ob – und wie – man diese Services nutzen will ist sehr individuell und soll gar nicht beantwortet werden. Die häufigsten Anwendungen sind die Integration von Google Analytics, gepaart mit der Google Search Console. Es gibt wirklich sehr viele Plugins, die bei der Integration helfen können, egal welches gewählt wird: nicht vergessen die entsprechenden Einstellungen im WP DSGVO Tools Plugin zu machen. Als Beispiel verwende ich hier das Site Kit by Google, ein Plugin von Google selber. 

Dashboard > Plugins > Installieren

Google Site Kit suchen, installieren und aktivieren. An dieser Stelle setze ich voraus. dass du einen entsprechendes kostenloses Google-Konto hast. 

Nach der Installation liefert das Plugin ein Setup:

  1. Setup starten. Einloggen bei Google
  2. Danach muss die Inhaberschaft der Webseite bestätigt werden. Hilfe dazu bitte bei Google selber suchen.
  3. In mehreren Schritten führt Google durch die Registrierung, danach hat man ein Google-Dashboard innerhalb des Dashboards bekommen und die Search Console mit der Webseite verbunden.

Wir haben ganz am Anfang des Workshops in den WordPress-Einstellungen unter Lesen die Suchmaschinen von der Seite ausgeschlossen. Spätestens jetzt, wo wir die Seite gelauncht und auch das Coming Soon entfernt haben, sollten wir die Suchmaschinen wieder zulassen.

Google wird und innerhalb des WordPress Dashboards ein Kurzfassung dessen anzeigen, was es über diese Webseite lernt. Für einen ersten Überblick ist das schon mal sehr gut. Wir wollen aber tiefer gehen und auch Google Analytics einbinden. Dazu Verbinden wir Analytics mit dieser Homepage gleich über das Sitekit Dashboard.

Wieder müssen wir uns bei Google anmelden und der Verbindung der Seite mit Analytics zustimmen. Es dauern ein wenig, Google erledigt die Verbindung für uns im Hintergrund. Vermutlich wirst du einen Account für die neue Webseite anlegen müssen. Man wird in einem neuen Fenster zu Google Analaytics geschickt und legt dort das neue Projekt an. Danach kann man den Browsertab zurück wechseln und refresh my account drücken. Jetzt kann man die Seite aussuchen und die Auswahl bestätigen. Das war’s, Auch Analytics wird im Sitekit-Dashboard angezeigt.

Es dauert natürlich bis aussagekräftige Daten gesammelt wurden. Erst wenn die Seite indiziert ist (die Search Console verrät den Status) hat man eine Chance darauf, auch in der Google Suche aufzutauchen. Analytics hilft uns bei der Analyse um zu verstehen, was welche Art von Usern auf unser Seite so treiben, was sie interessiert usw.

SEO mit Yoast

Wenn wir nun die ersten Daten bekommen und Schlüsse daraus ziehen werden wir sehr bald auf eine riesige Branche stossen, die sich SEO nennt. Wahrscheinlich treiben sich in diesem Teil des Internets genauso viele Menschen herum wie Webdesigner. Für den Anfang wird es aber genügen, wenn wir uns das populärste Plugin zum Thema installieren. 

Dashboard > Plugins > Installieren > Yoast SEO

Auch dieses Plugin ist schon in der Free Version riesig, das Schweizer Taschenmesser der Suchmaschinenoptimierung. Auch dieses Plugin hat einen Konfigurationsassistenten. 

Wenn wir nun eine Seite oder einen Beitrag im WordPress Dashboard bearbeiten, stehen uns zusätzliche Felder unterhalb des Inhalts zur Verfügung. Der erste Schritt einer Optimierung sollte sein bei alle diesen Inhalten sein, bei den beiden Feldern SEO Titel und Meta-Beschreibung einen grünen Balken zu bekommen. 

SEO ist keine Technik sondern ein Prozess. Wenn dich das in diesem Zusammenhang interessiert, beschäftige dich mit Breadcrumbs und Sitemaps, das Plugin bietet dir alles Notwendige dafür.

In eigener Sache:
werkform hat Erfahrung dabei, eine Homepage für SEO aufzubereiten. Das beginnt bei den Inhalten und geht bis zur Zusammenarbeit mit SEO-Profis.
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Speed verbessern

Geschwindigkeit ist neben dem angenehmen Effekt beim Besuchen einer Homepage auch ein ganz wichtiger Ranking Faktor.  Es gibt so etwas wie einen natürlichen Konflikt zwischen der Idee eines bequemen Interfaces und einem PageBuilder wie Elementor einer ist. Unser Glück ist, dass Elementor sehr gut entwickelt wird und natürlich alle Bescheid wissen, wie wichtig Geschwindigkeit ist.

Als Webmaster ist es deine Aufgabe auch darauf zu achten. Das beginnt bei den Bildern und reicht bis zu den Dingen unter der Motorhaube. Wir wollen also wenige Plugins, wenige schnelle Datenübertragung usw. Auch in diesem Bereich kann man auch als Nicht-Techniker mit wenigen Handgriffen die Performance verbessern.

Wir können zum Beispiel das Plugin Autoptimize einsetzen, um die Performace der Webseite zu verbessern.

Dashboard > Plugins > Installieren > Autoptimize
Dashboard > Einstellungen > Autoptimize 

bringt dich zu den Optionen dieses Plugins. Was hier besonders gilt: testen – testen – testen. Ein schneller Klick auf eine Checkbox mit dem Titel Code-Optimierung kann ungewollte Nebenwirkungen haben. Wer sich da aber Zeit nimmt kann sehr gute Ergebnisse erzielen. Das Plugin bietet u.a:

  1. Java-Script Optimierung
  2. CSS Optimierung
  3. HTML Optimierung
  4. Caching
  5. Bildoptimierung bzw. Lazy Load

Weiterführende Informationen

Die Paarung WordPress und Elementor ist sehr mächtig. Trotzdem gibt es jede Menge Bereiche die nicht abgebildet sind, einen Artikel über weitere Plugins gibt es hier

Das war’s. Danke für deine Aufmerksamkeit. Ich freue mich natürlich über Kommentare und besonders über Links, nehme gerne auch Kritik entgegen. 

Harry Martin, werkform

In eigener Sache:
werkform stellt diesen Workshop frei zur Verfügung. Anregungen und Feedback sind jederzeit willkommen. Für Trainings und Schulungen stehe ich zur Verfügung.
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