Webseite selber erstellen
WorkShop Teil 3: Die Templates

Webseite selber erstellen WorkShop 3

Teil 3: die Templates

Header

Der wesentliche Unterschied zwischen Elementor und Elementor Pro liegt in den Templates – und das nicht nur in der Auswahl der zur Verfügung stehenden Beispiele, sondern viel mehr in der Art, wie diese eingesetzt werden können. Elementor nennt das Theme Builder. So gesehen ist ein Theme auch nichts anderes als eine Sammlung von Templates, die je nach Bedarf zusammengestellt die einzelnen Seiten ergeben. 

Fast alle Webseiten auf der Welt bestehen aus den Bereichen Header (Kopfzeile) und Body (Inhaltsbereich), sehr viele haben auch einen Footer (Fußzeile).  Der Body ist jener Bereich, wo sich dann alles abspielt, wo die verschiedenen Formate wie Seiten, Beiträge, Formulare etc. angezeigt werden. Der Header ist meistens unverändert, vielleicht gibt es bei Webseiten mit vielen Inhalten mehrere Variationen davon. 

Bei der Gestaltung kommt es darauf an, an welche Zielgruppe man sich wendet, wie mutig man ist und natürlich auch, welche Funktionen darin enthalten sein sollen. Klassisch sind Logo und Menu, oft Breadcrumb, manchmal Suchfunktion. Um einen Header zu definieren wählen wir den Weg über das Dashboard:

Dashboard > Templates > Theme Builder > Kopfzeile > Kopfzeile hinzufügen

Elementor öffnen die Bibliothek und bietet eine Reihe vorgefertigter Templates an. Wir suchen uns nun ein passendes Template aus, von dem wir ausgehen, dass es möglichst nahe an unserer Vorstellung ist. Innerhalb der Bibliothekauswahl kann man die einzelnen Templates anklicken (Lupensymbol) und genauer inspizieren. Wenn ein passendes gefunden ist auf Einfügen  klicken.

Header mit Elementor erstellen
Zur besseren Übersicht vergeben wir an den zu erstellenden Header einen passenden Namen.
Header Bibliothek im Elementor
Aus dem Angebot an geeigneten Blöcken suchen wir uns jenen aus, der uns am ehesten entspricht.

Beim nun eingefügten Template sind jene Dinge anzupassen, die zwischen der Vorgabe aus der Bibliothek und unseren eigenen Wünschen stehen. Bei dem hier gewählten Beispiel wurden:

  1. das Logo links statt zentriert ausgerichtet
  2. der Stil des Logos geändert: es wurde größer
  3. die Hintergrundfarbe der Section Header, also des ganzen Headerbereiches wurde von weiss auf transparent gesetzt (indem die Farbe gelöscht wurde und keine neue definiert)
Website erstellen Header gestalten
Logo und Hintergrundfarbe passen jetzt. In dem großen Bereich zwischen dem Logo und der Lupe kommt das Menu.

Der Menübereich im Header ist deswegen leer, weil bisher noch kein Menu definiert wurde. Dies holen wir nun nach. Zuvor jedoch speichern wir den Header. Daraufhin werden wir gefragt, wo wir denn das soeben erstellte Template anzeigen wollen. Wir müssen also die Bedingung definieren, unter jener dieses Template angezeigt wird. Wir klicken also auf Bedingung hinzufügen und bestätigen die Vorauswahl gesamte Website um danach den Save & Close-Button zu betätigen. Nun verlassen wir den Editor (zB. über das Hamburgermenu links oben und dann den blauen Elementor verlassen Button und landen wieder im Dashboard. Und zwar Richtung …

Menu

Dashboard > Design > Menü

WordPress ist so nett und schlägt uns gleich von selber ein Menü vor.  Wir machen jetzt folgendes:

  1. Wir ändern Namen auf Hauptmenu
  2. Wir ändern den angezeigten Namen von Beispiel-Seite auf Home
  3. Wir entfernen die beiden Menüpunktvorschläge Datenschutzvereinbarung und Impressum
  4. Wir klicken in der Linken Spalte auf Individuelle Links und fügen 3 Dummys zu unserem Menü hinzu: unter URL geben wir einfach eine # ein und als Link-Text zuerst Aktuell, dann Über uns und schliesslich Kontakt. Immer auf zum Menü hinzufügen klicken, dann taucht der Menüpunkt rechts auf.
  5. Abschliessend klicken wir auf Menu erstellen.
Menu erstellen WordPRess
Den Menuvorschlag ändern wir ab, geben einen anderen Namen, benennen die Beispiel-Seite um und entfernen die beiden anderen Seiten.
WordPress Menu erstellen Individuelle Links
Dafür bauen wir 3 individuelle Links ein, indem wir die URL auf # setzen und die Menüpunke so nennen wie sie dann später heissen sollen.
Dashboard > Templates > Theme Builder > gewählter Name 

bringt uns nun zurück zum Header Template, wenn wir dort auf mit Elementor bearbeiten klicken. Unser Menü wird vermutlich bereits aufgetaucht sein. Wie immer im Elementor, rechts oben auf den Bleistift klicken zum Bearbeiten. Im Beispielfall ändere ich unter Layout den Menüzeiger auf Gerahmt . Dann wechsle ich in den Stil-Tab und gehe auf Typographie, wechsle die Schriftfamilie auf Work Sans, Schriftschnitt Bold, Größe 1.3 EM. Ausserdem kommt die Auszeichnung noch auf ohne. (wir erinnern uns: wir haben ja in den Theme Styles alle Links bei Hover auf Unterstreichen gesetzt, hier will ich das aber nicht). Danach setze ich die Textfarbe auf ein dunkles Grau, wechsle auf den Tab Hover und gebe dort bessere Farben ein. Gleiches mache ich für den Tab Aktiv. Speichern.

Header Vorschau
Über die Vorschau-Funktion in der Fußzeile von Elementor kann das Ergebnis seiner Anpassungen kontrollieren.

Footer

Footer sind eine oft unterschätzte Möglichkeit bei der Webseitengestaltung. Einen eigenen Artikel darüber wie man bessere Footer mit Elementor erstellt gibt es hier

Die Erstellung eines Footers erfolgt analog zu der beim Header:

  1. Theme Builder aufrufen, neues Template erstellen, Fußzeile wählen
  2. aus der Bibliothek ein passendes Beispiel wählen oder einen neuen leeren Footer erstellen und selber bauen
  3. Alle Anpassungen vornehmen, mit der Vorschaufunktion überprüfen. Dabei auch gleich die Vorschau für Tablet- und Mobile-Größen nicht vergessen.
  4. Beim Speichern die Bedingung für die gesamte Webseite bestätigen.
Footer selber gestalten mit Elementor
Der Footer sieht nach ein paar Klicks schon ganz gut aus, nur die Linkfarbe passt nicht: zu wenig Kontrast.

Soweit, so einfach. Aber: In diesem Fall habe ich einen Footer gewählt der einen dunklen Hintergrund hat. Die von mir in den Theme Style Einstellungen gewählte Farbe Rot ist als Kontrast für den Link den ich dort platziert habe ungeeignet. Das hier gewählte Widget, der Text-Editor, bietet jedoch keine Einstellungsmöglichkeiten, die Linkfarbe im Panel anzupassen. 

Eine Lösung besteht jetzt darin, diesem einen Element einen eigenen Stil zuzuweisen. Diese Methode kann man übrigens so gut wie immer und überall anwenden. Das funktioniert so:

  1. das Element markieren und den Tab Erweitert öffnen
  2. dem entsprechenden Element einen Namen geben, hier als Beispiel copytext. Das trage ich in das Feld CSS ID ein.
  3. Die Option Eigenes CSS öffnen, dort trage ich dann jene Werte ein, die ich haben will. 
Footer mit CSS anpassung in Elementor
Unter Erweitert tragen wir die ID die wir dann im CSS ansprechen, nur diese eine Element wird diese Formatierung erhalten.

Das CSS schaut in diesem Fall so aus:

#copytext p a, 
#copytext p a:hover 
{ color: white;}

Übersetzt bedeutet das: alle Links [a] innerhalb eines Absatzes [p] in dem  Element mit dem Namen copytext , sowie alle Links bei over [a:hover] innerhalb eines Absatzes [p] in dem  Element mit dem Namen copytext sollen die Farbe Weiß bekommen.

Die Quellen im Web zum Thema CSS sind unüberschaubar vielfältig. Auch bei einem Editor wie dem Elementor kann es also nicht schaden, sich über die Grundsätze von CSS zu informieren. Der große Vorteil: man braucht kein CSS-Experte zu werden um seine Designideen umsetzen zu können. Hier gibt es einen Artikel über CSS mit Elementor.

Eine gute Idee ist es, in dem Footer auch 2 Links einzubauen: die zu den Seiten Impressum und zu der Datenschutzvereinbarung. Dadurch sind diese Informationen auf allen Seiten mit nur einem Klick zugänglich. 

In eigener Sache:
werkform bietet dir gerne die Erstellung von Logo und eines Corporate Designs für dein Projekt an. Wenn du dir nicht sicher bei der Gestaltung deiner Seite bis wende dich an werkform.
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Seiten

Jetzt endlich, ziemlich genau in der Mitte dieses Workshops, kommen wir dort hin wo andere Tutorials anfagen: bei der ersten Seite, wo drauf los gebastelt wird. Wir aber haben schon eine Menge inverstiert bevor wir zur ersten Seite gekommen sind. Das kommt uns nun zu gute.

WordPress hat uns ja die Beispiel-Seite geschenkt die wir ja schon als Hilfe verwendet haben, um zu den Einstellungsmöglichkeiten vorzudringen. Jetzt widmen wir uns dieser Seite einmal näher:

Dashboard > Seiten > Beispiel-Seite > Mit Elementor bearbeiten
Webseite selber erstellen Beispielseite
Viele Dinge passen schon, andere müssen wir jetzt noch anpassen.

Wenn wir uns die Seite jetzt ansehen können wir schon mal ein kleines Zwischenfazit ziehen. Was jetzt bereits passt ist:

  1. Home ist markiert (wir haben ja die Beispielseite als Startseite angegeben)
  2. Der Header passt wie wir ihn angelegt haben
  3. Die Theme Style Definitionen passen, Hintergrundfarbe und Typographie stimmen
  4. Der Footer passt, auch der Link darin hat die richtige Farbe

Es gibt jetzt auch Dinge, die wir ändern müssen:

  1. Die Seite muss umbenannt werden
  2. Der Titel steht an einer merkwürdigen Position, ausserdem brauche ich den da gar nicht.

Um das zu ändern klicken wir auf das Zahnrad links unten in der Ecke, damit gelangen wir zu den Einstellungen, die nur für diese Seite gelten. Wir finden uns gleich in den  Allgemeinen Einstellungen wieder. Hier können wir nun den Titel in zB. Home ändern. Unter Status kann man die WordPress-üblichen Zustände der Seite einstellen. Auch eine Seite kann ein Beitragsbild haben. Das kann sogar Sinn ergeben, zB wenn in Suchergebnissen die Trefferseite mit Bild angezeigt wird oder auch für die Darstellung in der Google-Suche in mobiler Anwendung. Die Option Titel ausblenden tut genau das, was sie vermuten läßt. Spannend wird es beim letzten Punkt.

Seitenlayout greift jetzt auf die WordPress-Ebene zurück die dort Template genannt wird – bitte nicht mit den Templates in Elementor verwechseln. Diese WordPress-Templates kommen aus dem Theme. Jedes Theme stellt ein oder mehrere solcher Layouts zur Verfügung, so auch Hello Elementor. Es gibt hier 3 mögliche Einstellungen:

  1. Vorgabe: es wird nichts explizit ausgewählt, die Darstellung erfolgt ohne weitere Definitionen.
  2. Elementor Canvas: Die volle Elementor-Funktionalität wirkt, Canvas heißt leeres Blatt, also kein Header oder Footer.
  3. Elementor Volle Breite: das nehmen wird. Elementor wirkt zu 100%, Header und Footer sind da, aber der störende Titel ist verschwunden.

Jetzt beginnen wir mit der Gestaltung der Seite. Ich kann jetzt einfach von Null beginnen und meine Elemente einbauen. Oder aber ich suche mir, wie schon bei der Header- und Footergestaltung in der Bibliothek passende Vorlagen, die ich anpasse. Um das zu tun lösche ich alles auf der Seite und klicke aus Ordnericon in der Mitte, dort wo Widget hierher ziehen steht. 

Die nun erscheinende Bibliothek kennen wir schon. Wir können einerseits aus der Auswahl ganzer Seiten aussuchen, wir können aber auch auf den Tab Blöcke wechseln und uns die Elemente zusammensuchen, die wir verwenden wollen. Ich wähle der Einfachheit halber für unser Beispiel eine Seite die Design your WordPress heißt. Ab hier kann man viel falsch oder richtig machen, wir vertiefen uns jetzt aber nicht in die Details.

Natürlich ist dies dann jener Bereich einer Webseitengestaltung, der besonders viel Aufmerksamkeit erhalten soll. Wer gute Ergebnisse erzielen will sollte sich selber zutrauen die Dinge zu gestalten, die Vorlagen helfen sehr, besonders um zu verstehen mit welchem Widget welcher Effekt erzielt wird (wie man animierte Balkengrafiken, Overlays und Animationen einbaut und all diese Dinge, von denen jeder ein eigenes Kapitel in einem WorkShop sein kann). Trau dich! Finde deinen eigenen Style und lerne die Regeln – um sie da oder dort eben nicht zu befolgen. So wird später aus einer Gestaltung irgendwann ein Design.

Startseite
Unsere Seite hat Inhalte bekommen. Jetzt kann man sich schon ein wenig besser vorstellen wie es dann einmal werden soll.

Archive und Beiträge

Wenn man sich Seiten wie im WordPress wie Seiten aus Papier (nur ohne fixes Format) vorstellt ist das eine gute Idee. Beiträge hingegen, also Posts, sollte man sich nicht so vorstellen. Ein Post ist eine Sammlung von Daten die gemeinsam eine Informationseinheit darstellen. Normalerweise bestehen sie aus Titel, Text, vielleicht einem Beitragsbild und dann jeder Menge zusätzlicher Inhalte oder eben nicht. Posts haben auch ein Datum, sie werden mittels Kategorien (und vielleicht auch Taxonomien) thematisch eingeteilt. Ein großer Unterschied zwischen Post & Page, also zwischen Beitrag und Seite, ist, dass Beiträge meistens irgend ein Rundherum bekommen, Seiten aber für sich alleine stehen.

In WordPress heisst die Struktur, welche Posts sammelt, ein Archiv. Für uns bedeutet das, dass wir 2 Arten von Templates herstellen müssen: eines für den Beitrag und ein zweites für das Archiv, das die Beiträge zeigt. Wenn ich einen Beitrag einzeln betrachte kann ich ihn aber auch so wie eine Seite darstellen (das kann zur Verwirrung führen). Ein alleiniger Beitrag im Template heißt Single, und genau dieses Template werden wir als nächstes gestalten.

Dashboard > Templates > Theme Builder > Single hinzufügen

Den Screen zum Eingeben eines Namens kennen wir schon, nun müssen wir zusätzlich angeben welche Art von Single es werden soll – wir wählen Beitrag. Was jetzt folgt kennen wir schon. Wir können aus der Bibliothek unter den Blöcken Single Post wählen und uns inspirieren lassen, oder wir fangen mit einem leeren File an.

Für Single Posts gibt es eine Reihe von Widgets, die nur hier Sinn ergeben:

  • Beitrag Titel
  • Beitrag Inhalt
  • Beitragsbild
  • Post-Ausschnitt
  • Beitrag Kommentare
  • Beitrag Navigation
  • Beitrag Information
  • Autor Box

Für unser Beispiel wähle ich ein Beispiel aus der Bibliothek. Danach beim Speichern muss ich wieder die Bedingungen angeben, wann denn das Template eingesetzt werden soll.  

Damit man ordentlich arbeiten kann wählt man Vorschaudaten, die Elementor anzeigt, aus. Dazu geht man links unten zu den Einstellungen und findet dann unterhalb der Allgemeinen Einstellungen jene für Vorschaudaten. Dort kann man Beitrag und auch ganz explizit Hallo Welt auswählen. Dann den Button Übernehmen & Vorschau klicken.

Single Post Beitrag
Beim Speichern eines Single Templates muss man wählen, wo es angezeigt werden soll.
Beitrag Hallo Welt
In der Vorschau: der Beitrag Hallo Welt wird von diesem Template interpretiert.

Im Augenblick gibt es nur einen Beitrag auf unserer Webseite, den Hallo Welt – Beitrag, der mit der Installation angelegt wurde. Diesen können wir ein wenig bearbeit, damit wir mehr Vorschaudaten erhalten.

Wir verlassen also den Elementor und gehen über 

Dashboard > Beiträge > Hallo Welt > bearbeiten 

zu unserem Beitrag. Ich kann den Beitrag auch im Elementor bearbeiten, muss aber nicht. Für unser Beispiel bleibe ich nun im Gutenberg Editor und füge dort ein wenig Blindtext ein. Zusätzlich lege ich ein Beitragsbild an. 

 

Hallo Welt in Gutenberg
Wr haben den Hallo-Welt Beitrag im Gutenberg Editor mit einem Bild ein Text aufgefettet.
Beitrag mit vielen Daten
Das selbe Template wird mit den Daten, die wir im Gutenberg Editor eingegeben haben, üppiger dargestellt.

Den Beitrag aktualisieren, danach zurück zum Template für unser Single Post: wie wir sehen können, werden die Beispieldaten übernommen und wir bekommen so einen ganz konkreten Eindruck, wie unser Post dargestellt wird.

Wenn wir also Autoren haben, die einfach nur schreiben sollen, können diese das auch ohne Elementor tun. Wenn diese gar nicht erst die Möglichkeit bekommen sollen den Elementor zu starten kann man das über die Benutzerrollen lösen. Wenn ein User den Status Autor hat können wir im Dashboard unter Elementor > Benutzerrollen verwalten diese Rolle vom Arbeiten mit dem Elementor ausnehmen, wir können ihnen aber auch Zugriff nur zum bearbeiten von Inhalten gewähren. Sehr praktisch.

Um Beiträge anzuzeigen kann man jetzt (zB. auf der Startseite) das Widget Beiträge anwenden und dort Links mit Beitragbild zum Single Post einblenden. Ich kann aber auch eine eigene Beitragsseite erstellen (also eine Blogseite).

Dazu legen wir ein Template für ein Archiv an, wie das geht wissen wir bereits:

Dashboard > Templates > Theme Builder > Archiv hinzufügen

Ich wählen ein klassisches Layout aus der Bibliothek. Danach entferne ich noch den Archiv-Titel und baue ein Titel-Widget ein und nenne das ganze Ding Aktuell. Danach wird gespeichert, bei den Bedingungen gebe ich Beiträge Archiv an. 

 

Archiv Vorschau
Auch unsere Archiv Vorschau verwendet den Hallo Welt Beitrag. Es gibt für Archive sehr viele Optionen, die man ausprobieren sollte.

Nun können wir unser Seite Aktuell erstellen. Dazu verlassen wir den Elementor und legen im Dashboard eine neue Seite an.

Dashboard > Seiten > Erstellen

Die Seite bekommt den Namen Aktuell. Wir können gleich im WordPress Dashboard beim anlegen (rechts unten bei Seiten-Attribute) das WordPress-Template Elementor Volle Breite auswählen. Danach bearbeiten wir die Seite mit Elementor. Klicken auf Template hinzufügen und wählen diesmal nicht aus der Bibliothek, sondern wählen den Tab Meine Templates. 

 

Meine Templates
Aus der Sammlung der eigenen Templates wählen wir nun das erstelle Archiv-Template aus.

Nun müssen wir nur noch die Seite speichern. Wir verlassen den Editor und gehen zurück zur Menüverwaltung:

Dashboard > Design > Menüs

Als erstes löschen wir den Individuellen Link Aktuell aus dem bestehenden Menü. Danach können wir links die eben erstellte Seite Aktuell auswählen und klicken auf Zum Menü hinzufügen. Durch Drag & Drop schieben wir den Eintrag hinauf auf den 2. Platz und speichern danach das Menü. Ab sofort können wir die Archivseite die den Namen Aktuell trägt aufrufen, und dadurch natürlich auch den Hallo-Welt Beitrag.

Die Archivseite Aktuell
Nun haben wir eine Blogseite, eine Archivseite mit den aktuellen Beiträgen erstellt.
In eigener Sache:
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Suchen

Technisch gesehen ist eine Suche in WordPress die Auflistung von Inhalten in einer Archivseite, die nach dem Suchbegriff ausgewählt werden, der in Beiträgen und Seiten vorkommt. Das kann ganz einfach sein oder komplex werden, mehr darüber kannst du im Beitrag über die Interne WordPress Suche lesen. Wir benötigen für eine interne Suche 2 Dinge:

  1. eine Suchbox
  2. eine Archivseite, die uns die Ergebnisse anzeigt.

Die Suchbox ist bei unserem Beispiel im Header bereits eingebaut. Sie kann aber überall mit einem Widget eingebunden werden. Es gibt 2 davon: Das von WordPress das Suche heißt und das von Elementor, das Suchformular heißt.

Webseite erstellen Suche
Das Widget Suchformular von Elementor beitet viel mehr Optionen, das ist zu empfehlen.

Was jetzt kommt überrascht wenig:

Dashboard > Templates > Theme Builder > Archiv > neu erstellen

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind wie zuvor auch manigfaltig. Das entscheidende ist die Bedingung, unter jener das Template angezeigt wird: 

Auswahl für Suchergebnisse
Als Bedingung beim Speichern wird Suchergebnisse ausgewählt.
Suchergebnis Screenshot
Und das wars auch schon. Wird eine Suche ausgeführt erscheint nun das erstellte Template inkl. Treffer.

Neben dem schon erwähnten Artikel über die WordPress interne Suche gibt es auch einen über die Suche mit Elementor, der näher auf die verschiedenen Optionen des Suchformulars eingeht.

404-Seite

Auch das Erstellen einer File-Not-Found-Seite, also der Anzeige des berühmten Serverstatus 404, wird nach diesem Schema durchgeführt. Nur das wir in diesem Fall ein Single-Template erstellen das zur Bedingung 404 angezeigt wird.

Dashboard > Templates > Single > Inhaltstyp 404-Seite > Template erstellen

Hierzu bietet die Bibliothek von Elementor eine Reihe mehr oder weniger geschmackvoller Vorlagen an. Wie immer gilt: auch selber gestalten ist möglich. Ob man wirklich einen Videohintergrund abspielen will wenn man dem Benutzer gerade ein Frusterlebnis beschert ist wohl die Frage des Geschmacks – aber klar, auch solche Templates gibt es. Ein wenig stöbern bitte. Beim Speichern wird die Bedingung 404-Seite dann vorgeschlagen die nur mehr bestätigt werden muss.

 

Webseite selber gestalten 404 Seite
Über die Vorschau-Funktion kann man die Seite kontrollieren, natürlich kann man auch in der Adresszeile eine nicht existente URI eingeben und bekommt so die Seite zu sehen.

Wartungsmodus

Wer immer wieder umbauten an die Live-Seite vornimmt wird gerne die Baustelle mit einem Wartungsmodus vor den Usern verbergen. Dazu gibt es eine Reihe von Plugins, die wir aber nicht benötigen. Elementor hat selber einen Wartungsmodus inkludiert. Auch ein Coming Soon kann auf die selbe Weise erstellt werden. Im Unterschied zu den bisher angelegten Templates wird dieses nicht im Theme Builder angelegt sondern einfach als Seiten-Template 

Dashboard > Templates > Neu Hinzufügen > Seite

In dem Fall erstellen wir eine normale Seite als Template. Wir wechseln beim Seitenlayout auf Elementor Canvas (links unten über das Zahnrad zu den Allgemeinen Einstellungen). Danach holen wir uns aus der Bibliothek eine geeignete Seitenvorlage Seiten und suche nach Maintenance und passen das Design an. Seite speichern.

Wartungsmodus
So kann die Wartungsseite aussehen. Da wir Elementor Canvas gewählt haben sind Header und Footer ausgeblendet.

Natürlich muss ich den Wartungsmodus ein- und ausschalten können. Dies geschieht über

Dashboard > Elementor > Werkzeuge > Wartungsmodus

Dort kann ich den Modus auswählen, das Template einstellen und auch den Zugriff regeln, wer Zugriff auf die Webseite haben soll obwohl diese gerade nicht sichtbar ist.

Der Unterschied zwischen einer Coming Soon Seite und einer Wartungsmodus Seite liegt im HTTP-Status, der an den Abfragenden zurück gesendet wird. Coming soon liefert 200, also OK während Wartungsmodus 503 liefert. Das bedeutet eben Service Unavailable, allerdings wird der mit der Zusatzinfo ausgeliefert, dass es eben ein temporärer Zustand ist und der Anfragende doch bitte später wiederkommen soll. Der Unterschied ist entscheidend für die Indizierung durch Suchmaschinen.

Elementor Einstellungen Wartungsmodus
Im Dashboard unter Werkzeuge findet man die Einstellungen zum Wartungsmodus.

Der Rahmen steht. Im 4. Teil dieses Workshops geht es um die Inhalte und spezielle Funktionen die jede Webseite bieten sollte.

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