Responsive Content – size does matter

 In Allgemein

Dort wo das Responsive Webdesign aufhört – am Rand des Bildschirms – beginnt Responsive Content.  Das Wort responsive hat im deutschen mehrere Entsprechungen, es bedeutet sowohl reagierend als auch ansprechbar, oder auch zugänglich und antwortend. Und alle diese Übersetzungen passen in diesem Zusammenhang.

Im Webdesign geht es darum die Gestaltung einer Webseite so auszuführen, dass die Webseite unabhängig von der Größe des Bildschirmes funktioniert – und im besten Fall auch gut aussieht. Die hier angewandten Techniken sind ausreichend beschrieben. Je nach der Komplexität der Inhalte und der im Hintergrund arbeitenden Stylesheets bedeutet das eine unterschiedliche Anzahl von Spalten, unterschiedliche Größen in der Bilddarstellung, unterschiedlich großer Weißraum, das Ein- oder Ausblenden von Inhalten nur ab oder bis zu bestimmten Bildschirmgrößen.
All dies dient dazu, mit nur einem Satz an Inhalten alle möglichen Nutzungsformen abzudecken die einem potentiellen Besucher der Webseite so einfallen.

Die werkform Webseite wird je nach Bildschirmbreite anders dargestellt. Das ist klassisches Responsive Webdesign.

Und das ist wunderbar. Vorbei sind die Zeiten in denen man als Webdesigner unterschiedliche Browser auf unterschiedlichen Betriebssystemen vorrätig halten musste um sich davon zu überzeugen, dass es auch sicher auf Plattform A mit Browser B funktioniert.

So weit – so bekannt. Mit dem Begriff Responsive Content möchte ich hier nun einen Schritt weiter gehen und das zusammenführen, was zusammen gehört: denn schon immer haben Grafiker und Texter nichts anderes gemacht als auf die jeweiligen Anforderungen reagiert. Ein Grafiker ist also in der gedruckten Welt nichts anderes als ein Browser in der Web-Welt: er passt das Logo, die Stilelemente, die Schrift und die Bilder an die jeweilige Anforderung an. Beispielsweise gibt es ein Logo in einer mehrfarbigen und einer einfarbigen Version und vielleicht sogar in einer eigenen „Stempel“-Version. Vielleicht gibt es auch ein Hoch- und ein Querformat?

Logovariationen
Das werkform Logo wird je nach Bedarf im Quer- oder Hochformat verwendet. Es liegt in den unterschiedlichsten Farbwelten für Druck und Bildschirmeinsatz bereit.

Auch die Texter kennen die Anforderungen. Oft gibt es ein Exzerpt das in Kurzform den Inhalt eines Textes aufgreift. Im Smartphonezeitalter hat sich das schöne Acronym tldr eingebürgert was für „too long didn’t read“ steht. Womit der Nichtleser ausdrückt von einem zu langen Text überfordert zu sein – ein klarer Auftrag an den Texter auch eine kompaktere Version anzubieten.
Schliesslich ist ja auch der Claim oder die Wortmarke einer Firma oder eines Produktes nichts anderes also die Zusammenfassung eines oft sehr komplexen Gedankenganges in wenige Buchstaben. Die Überschrift eines Artikel übernimmt im besten Fall auch die Aufgabe in kürzester Form das darzustellen worum es im Inhalt geht.

Die lange Fassung des Textes (1712 Zeichen, 262 Wörter) befindet sich auf einer eigenen Seite. Die kurze Beschreibung der Dienstleistung taucht im Slider auf (92 Zeichen). Die kürzeste Fassung aus nur mehr drei Buchstaben (WEB) kommt dann in bei Inseraten oder der Autobeschriftung zum Einsatz.

All diese Bereiche – also Webdesign, Grafikdesign und Texterstellung – fasse ich hier also zu dem Begriff Responsive Content zusammen. Oder um es mit dem eigenen Claim zu sagen: Web | Druck | Text.

Kontakt

Wir antworten innerhalb unserer Geschäftszeiten. Ihre Daten werden uns vertraulich behandelt und nur zum Zweck der Beantwortung Ihrer Anfrage gespeichert.

Nicht lesbar? Text ändern. captcha txt

Start typing and press Enter to search