6 Schritte zur Website mit Elementor Pro

6 Schritte zur Elementor Website

6 Schritte zur Website mit Elementor Pro

6 Schritte zur Elementor Website

Zielgruppe:

Dieser Artikel richtet sich an alle die eine Anleitung für zuverlässige und schnelle Umsetzung einer Webseite (oder eines Blogs) mit Elementor Pro suchen.

Voraussetzungen:

Eine WordPress-Installation (nach Möglichkeit eine Neuinstallation, Empfehlung: nur das Theme Twentynineteen installieren), das Plugin Elementor (installiert und aktiviert) sowie das Plugin Elementor Pro (lizensiert, installiert und aktiviert).

1. Theme und Settings

Die Arbeit mit Elementor Pro macht die Theme-Auswahl einfach. Genau genommen spielt das Theme nur mehr eine sehr untergeordnete Rolle, da die Bestandteile der Webseite in den Templates des Elementor Pro Plugins definiert und verwaltet werden. Daher empfehle ich das Theme Hello Elementor das genau dazu da ist, Elementor zu unterstützen. Wer doch ein wenig mehr Einstellungsmöglichkeiten sucht wird bei dem Theme Page Builder Framework fündig. (Beide sind kostenlos). Ich verwende hier das Hello Elementor  Theme in der gerade aktuellen Version 2.1.x.

Nach einer WP-Installation konfiguriere ich die Einstellungen > Permalinks nach Wunsch.

Unter Einstellungen -> Lesen die Option zum Abhalten der Suchmaschinen aktivieren. Wir wollen zwar gefunden werden, aber vermutlich erst später. Die Startseiteneinstellungen auf “statische Seite” und  “Beispielseite” setzen, die ja bei der Installation automatisch angelegt wird. 

Danach den Customizer aufrufen. Hier gibt es nur 3 Punkte die wie folgt zu erledigen sind:

  1. Website Informationen eingeben (Titel, Untertitel eingeben, Logo und Website Icon hochladen und einbinden)
  2. Menüs: neues Menü (Hauptmenü) erstellen und vorerst mindestens einen Menüeintrag machen. 
Im nächsten Schritt sind die Einstellungen im Elementor vorzunehmen, die ich für meine Site benötige.  Dazu im Dashboard unter Elementor > Einstellungen aufrufen.
 
  1. Unter “Generell” muss nichts geändert werden. 
  2. Im Reiter “Stil” sind die Voreinstellungen sehr gut, hier kann man die Inhaltsbreite bzw. die Breakpoints zwischen Screen/Tablet/Mobile einstellen und auch die generelle Option “Lightbox an/aus” ist hier zu finden. 
  3. Unter Integration sind die diversen API-Schlüssel zu platzieren. Aufpassen beim reCaptcha API von Google, das ist hier in Version 2 integriert.
  4. Inhalte unter dem Reiter “Erweitert” können unverändert belassen werden. 

Als nächstes wechseln wir in den Elementor selber. Dazu am einfachsten unter Seiten -> Beispiel-Seite > Berabeiten > Mit Elementor bearbeiten aufrufen. Dann links oben das Hamburgermenü anklicken. Der erste Abschnitt Stil lässt uns die grundlegenden Einstellungen für Farben und Schriften vornehmen

Elementor Customizer shot
Einstellungen im Customizer

Standardfarben

Zuerst stellen wir die Grundfarben ein. Diese werden dann verwendet wenn in der Folge “Vorgabe” ausgewählt wird. Wir können 4 Farben angeben für Primär, Sekundär, Text und Accent.

Elementor Standardfarben
Einstellung für die Standardfarben

Standardschriftarten

Immer dann, wenn typografische Eingaben gemacht werden können gibt es die Option Vorgabe (die auch voreingestellt ist). Jene Schriftarten die ich jetzt einstelle, werden dann als diese Vorgabe verwendet. Das entspricht also in etwas dem, was bei Verwendung von anderen Themes in deren Theme-Settings als Font-Einstellungen vorzunehmen sind. Ich nehme hier die für 4 Anwendungen die Einstellung der Schriftart vor: Primäre Überschrift (H1) Sekundäre Überschrift (H2), den Haupttext und den Accent Text.

Farbwähler

In diesem Menüpunkt kann man jene Farben voreinstellen, die dann überall im Elementor auftauchen wenn Farben auszuwählen sind. Ich stelle hier immer die Grundfarben der Webseite, Schwarz, Weiss und Grautöne ein die ich erfahrungsgemäß dann irgendwo benötige.

Elementor Standardschriften
Elementor Standardschriften

2. Header

Innerhalb der Elementor-Welt sind die unterschiedlichen Seitenbestandteile als Templates organisiert. Je nachdem wo diese zum Einsatz kommen handelt es sich dann um einen Header, einen Footer, ein PopUp etc. Wenn man also über den Dashboard-Menü-Punkt Theme Builder einsteigt und einen Header anlegt funktioniert das genauso wie bei einem Seitenabschnitt oder einen Beitrag. 

Und genau da liegt die Stärke von Elementor – eine Arbeitsweise für alle möglichen Anwendungszwecke. Man muss nur verstehen, wo welcher Seitenbestandteil hin soll, woraus dieser dann besteht ist dann eine andere Geschichte.

Der Weg lautet also: Elementor > Templates > Theme Builder > Kopfzeile. Dort wählt man aus der Bibliothek ein geeignetes aus und passt dieses seinen Wünschen an.

Elementor Header neu
Über den Theme Builder den Header anlegen
Neue Kopfzeile
Über den Theme Builder den Header anlegen

Beim Header [=Kopfzeile] kommen es oft vor, dass man mit transparentem Hintergrund arbeiten will (zB. wenn man Hintergundbilder einsetzt) oder dass ich einen Teil oder den ganzen Header “sticky” schalte, also dass er beim Scrollen am oberen Fensterrand stehen bleibt und der Inhalt darunter scrollt. Alle diese Dinge werden wie gewohnt über die Elementor-Funktionen festgelegt.

Beim Speichern sind die Publishing Settings festzulegen: hier wird festgelegt, wann (also auf welcher Seite oder bei welchem Post) dieser Header angezeigt werden soll. In unser Fall: gesamte Webseite.

Damit wird unser Header überall angezeigt. Sehr gut. 

Besonders für die Anwendung im Header und Footer einer Seite sind die Widgets die unter dem Begriff Webseite zusammengefasst sind gedacht: Site-Logo, Seitentitel [=Name der Seite] und Seiten Titel [=Name der Website], Navigationsmenü, Suchformular, und Sitemap.

header original
Die Kopfzeile wie sie aus der Bibliothek ausgewählt worden ist.
Header nach den Anpassungen bei den Social Media Links, ausserdem wurde ein Suchfeld hinzugefügt.
Beim Speichern legen wir fest, wann die Kopfzeile angezeigt werden soll.

3. Footer

Wenig überraschend funktioniert das Anlegen des Fußbereiches analog zu jenem zuvor im Header. Oft kommen im Footer auch komplexere Widgets zum Einsatz wie Newsletter-Anmeldungen, Call2Actions, Social Media Linkbars etc.

Gerade hier machen sich dann die Optionen zu den Bedingungen hilfreich bemerkbar. So kann ich zB. einen Footer immer zeigen – ausser bei Blogposts, auf denen ich dann einen anderen Footer verwenden kann (der dann vielleicht eine Kategorieübersicht anzeigt, die ich sonst nicht benötigen würde). Zugreifen kann man übrigens auf diese Optionen gleich neben dem “Speichern”-Knopf unten in der Elementor-Fußleiste, dort wo man wahlweise auch “Als Template speichern” wählen kann.

Elementor Footer
Bei diesem Footer ais der Bibliothek wurden eine Spalte gelöscht, die Farben angepasst und das Logo bearbeitet.
Elementor Footer Bedingungen
Der Footer soll überall gezeigt werden, ausser auf einzelnen Beitragsseiten.

4. (Landing)Page

Wir haben im ersten Schritt die Beispielseite als statische Startseite für dieses Projekt ausgewählt. Wenn wir uns jetzt die Webseite anschauen werden wir feststellen, dass Header und Footer bei der Beispielseite aufgetaucht sind. Allerdings steht hier auch noch der Seitentitel ein wenig unmotiviert herum. Grund hierfür ist, daß das Seitenlayout [=Elementor Beschriftung] oder auch Template [=Seiten Attribute unter WordPress] noch auf Vorgabe bzw. Standard-Layout eingestellt ist. 

Um das zu beheben muss man im Elementor links unten auf die “Seiten-Einstellungen” klicken und dann wie folgt einstellen:

  1. den Titel von Beispielseite auf Projekt Startseite ändern.
  2. Bei Seitenlayout auf “Elementor Volle Breite” wechseln
  3. Bei Bedarf ein Beitragsbild hinzufügen

Ab hier sind nun der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Durch das Arbeiten mit der Vorlagenbibliothek haben wir eine ausgezeichnete Grundlage für alle möglichen und viele unmöglichen Gestaltungsideen. Wie immer gilt der Grundsatz “weniger ist mehr”.

Egal was man an Widgets und Abschnitten einbaut: Die unmittelbare Möglichkeit, über die Fußzeile die Responsive-Ansichten gleich beim Bauen der Seite zu berücksichtigen hilft viel Zeit zu sparen. Die enthaltenen Widgets sollten für 95% aller Anwendungen ausreichen. Es gibt aber auch ein großes Biotop an Erweiterungen von Drittherstellern, welche die Funktionalität von Elementor erkannt haben und entsprechende Plugins auf den Markt gebracht haben. 

Eine besonders hilfreiche Möglichkeit besteht darin aus dem Editor heraus einen Bereich als Template zu speichern und dieses dann als Seitenelement auch auf anderen Seiten einzusetzen. 
Auch sehr praktisch ist die Möglichkeit Widgets als “Global” zu speichern. Somit kann man zB. einen Adressblock anlegen der an mehreren Stellen in der Site zum Einsatz kommt. Ändert man dann den Inhalt des Blocks wird automatisch der Inhalt aller seiner Anwendungen geändert. Leider funktioniert das zur Zeit nur recht eingeschränkt bei einfachen Widgets wie Textblöcken. Größere Elemente wie Abschnitte kann man zwar als Templates speichern, jedoch erhalte ich dadurch nur eine statische Vorlage und keine dynamische Möglichkeit, die Inhalte dynamisch zu ändern..

Beispielseite ohne Template
Unsere Beispielseite hat Kopf und Fuss, nur die Mitte stimmt noch nicht.
Seite Elementor Volle Breite
links unten die Seiteneinstellungen aufrufen, dann auf "Elementor Volle Breite" wechseln.
Elementor Seite bearbeitet
Den Gestaltungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

5. Blogpost

Das Arbeiten mit Blogposts [=Beiträge] ist dem Arbeiten mit Seiten sehr ähnlich. Systembedingt kommen noch die Kommentarfunktion dazu bzw. die Navigation zum nächsten bzw. vorigen Artikel. Ausserdem kann über und mit den Kategorien der Beiträge gearbeitet werden.

In unserem Beispiel sollen die Blogposts inhaltliche und SEO-technische Unterstützung bieten um die auf den Seiten dargestellten Leistungen durch Anwendungsbeispiele zu unterstützen. Posts bieten sich an über Soziale Medien geteilt zu werden, ausserdem sind sie durch ein Datum definiert und der Autor kann auch als Person in Erscheinung treten. Die Frage ob man Inhalte über Seiten oder Posts organisiert ist keine technische sondern eine strategische. Oft kommen zusätzliche Post-Typen wie zB Portfolios zum Einsatz. 

Elementor bietet folgende Widgets für Posts an: Beitrag-Titel, Post-Ausschnitt, Beitrag Inhalt, Beitragsbild, Autor-Box, Beitragskommentare, Beitrag Navigation und Beitrag Information.

Elementor Hallo Welt
Der erste Beitrag noch unbearbeitet.
Elementor Single Elements
Die Widgets für Blogposts im Elementor Board.
Elementor Blogpost
Bei Elementor Template die Widgets angewandt.

6. Kontakt

Die Feedbackmöglichkeit ist wohl der strategisch wesentlichste Punkt um zu einer Convertion zu gelangen, also jemanden von einem Besucher zu einem aktiven Interessenten zu machen. Neben den klassischen Kanälen wie Adresse und Telefonnummern zählen hier Karteneinbindung, Feedbackformular und Links zu den diversen Sozialen Medien zum Handwerkszeug.

Wir legen hierzu neue Seite “Kontakt” an:

  1. Dashboard -> Neue Seite
  2. Seitennamen eingeben
  3. Template “Elementor volle Breite” wählen
  4. Mit Elementor bearbeiten

Man kann zwischen einer großen Auswahl an Blöcken oder auch an ganzen Seiten wählen, die das Thema sehr gut abarbeiten. Wenn man eine Vorlage mit Kontaktform und Karte wählt ist es sehr einfach möglich, sich mit den Optionen zum Formularversand bzw. der Google-Maps-Integration vertraut zu machen. 

Elementor unterstützt im Augenblick (Juni 2019) Google Recaptcha 3 nicht, dass den Missbrauch bzw. das Spamming über Kontaktformulare gut bekämpft. Die Version 2 (mit der bekannten “ich bin kein Roboter”-Checkbox) wird unterstützt. Ein Formular ohne Spamschutz bleibt normalerweise nur kurz unentdeckt.

KontaktSeite neu
Eine neue Seite anlegen mit dem Template Elementor Volle Breite.
Kontakt Elementor Bibliothek
Aus der Bibliothek eine geeignete Seite auswählen.
Kontakt Elemente
Die Inhalte und Abschnitte der Kontaktseite nach Wunsch anpassen.

Fazit

Damit haben wir nicht nur eine Website erstellt sondern auch die wesentlichen Grundlagen beim Arbeiten mit Elementor Pro angewendet. 

Mit Elementor Pro kann es sehr rasch gehen eine ordentliche responsive Website aufzubauen. Es geht schneller als mit komplexen Multi-Purpose-Themes, wo man sich durch vielstufige Untermenüs in die Settings wühlen muss. Wichtig ist es bei all der Geschwindigkeit nicht zu vergessen, die wesentlichen rechtlichen Grundlagen (Impressum, DSGVO-Hinweise) einzuhalten. SEO ist immer ein Thema, hierbei appelliere ich an den obersten Grundsatz zum Thema: optimiere für den Besucher und nicht für die Suchmaschine! (Nicht vergessen: die unter Pt 1. ausgeschlossenen Suchmaschinen wieder zulassen!)

Persönlich arbeite ich gerne mit Yoast SEO als Erweiterung, oft kommt noch ein Redirection-Plugin zum Einsatz. Für die Sicherheit verwende ich gerne iTheme Security und für die Performance-Optimierung dann WP Super Cache. In Summe werden es dann also wieder 6 oder mehr Plugins, manchmal gelingt es mit weniger auszukommen.

Eine schnellere und günstiger Art zu so sauberen Ergebnissen zu kommen ist mir schon lange nicht mehr unter gekommen. Natürlich ist der Sourcecode nicht schön im Sinne eines Programmiers – aber dafür bekomme ich jede Menge Komfort. 

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WordPress interne Suche

WordPress interne Suche

[…] Die WordPress-Suche ist eine tief im System eingebunde Funktion. Im Wesentlichen erfolgt eine Auflistung von Beiträgen und Seiten. Wenn WordPress als Blog verwendet wird erfolgt oft eine Auflistung der zB. 10 aktuellsten Blogposts auf der Startseite. Eine Kategorieselektion ist nicht viel anders, nur dass eben eine bestimmte Anzahl von Posts die einer bestimmten Kategorie zugeordnet wurden angezeigt werden. Bei einer Suche werden einfach jene Beiträge oder Seiten aufgelistet, die dem Suchkriterium entsprechen.

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WordPress für Gärtner

Schon seit dem Abschluß der (damals noch) HBLVA f. Gartenbau im Jahr 1989 durch den werkform-Obergärtner Harald Martin war klar: diese Branche benötigt bessere Kommunikation! Und mit der Unternehmensgründung 1997 sind naturgemäß die “alten” Kontakte zum Zug gekommen. Mit der Umstellung vom eigenen werkform-CMS auf WordPress werden auch die Lösungen für die Branche der Garten- & Landschaftsgestalter immer vielfältiger und besser.Continue reading

WordPress Security für Endnutzer

WordPress ist das am häufigsten eingesetzte Content-Management-System der Welt. Daher sind die möglichen Schwachstellen einer WordPress-Installation wie zB. der Adminzugang allgemein bekannt. Es verwundert daher nicht, dass solche Webseiten einer permanenten Angriffssituation ausgesetzt sind.

Das Bild oben zeigt einen Auszug einer Logdatei welche die unberechtigten Zugriffsversuche auf eine Webseite ohne besondere Inhalte (eine Testseite) enthält. 

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Size does matter – wie man sie klein bekommt

Das Problem ist, das es keines mehr ist. Die stetig steigenden Leitungs- und Serverkapazitäten lassen eine Kulturtechnik verblassen, die wir in den Anfangstagen des Netzes perfekt gelernt haben: das Verkleinern der Bilder. Ausserdem gibt es eine Menge Menschen, denen einfach nicht bewusst ist, dass sie durch kleinere Bilder Zeit, Nerven,  Serverplatz und auch Energie sparen können – ohne Verzicht und Einschränkung.
Und noch dazu lässt sich das mit nur wenigen Klicks schon mit Boardmitteln durchführen:

1. WordPress

Ist nun ein Bild schon mal am Server angekommen ist es aber noch nicht vorbei: wer wordpress benutzt hat es wie so oft leichter. Und so funktioniert es:

  1. in der Mediathek -> Medienübersicht das Bild suchen
  2. anklicken, unter dem Bild auf “Bild bearbeiten” klicken
  3. die Wunschgrösse eingeben und dann “Skalieren” drücken

Das war’s auch schon. Das hier verwendete Beispielbild ist ursprünglich 1 MB groß und hatte eine Auflösung von 2362 x 3301 Pixeln, eine skalierte Höhe von 640 Pixeln reicht vollkommen für eine normale Verwendung auf einer Webseite aus. WordPress reduziert die Grösse auf 255 kB, also auf rund ein Viertel.

bildgröße ändern wordpress
Bildgröße ändern in wordpress

2. OS X – Vorschau

Wer am Apple arbeitet hat das kleine Programm Vorschau immer zur Hand. Dies kann mehr als nur zeigen. Im Menüpunkt Werkzeuge gibt es eine -> Größenkorrektur. Wenn wir dort die Höhe bei diesem Testbild vom 640 Pixel eingeben wird das Bild auf 113 kB reduziert, also bei der selben Pixelgröße die halbe Dateigröße im Vergleich zur wordpress-Skalierung.

Bildgröße ändern in Vorschau
Größenkorrektur in Vorschau

3. OS X – iPhoto

Wer schon vor einem Apple sitzt hat meist auch iPhoto installiert. Wer bei markiertem Bild im Ablagemenü auf Exportieren klickt kommt bei der Qualitätsstufe Mittel auf eine Bildgröße von 66 kB, bei Hoch auf 106 kB. Also nochmal kleiner im Vergleich zu Vorschau – natürlich immer abhängig vom Bild  – in vergleichbarer Qualität.

Exportieren aus iPhoto
Exportieren aus iPhoto

4. Windows – Paint

Natürlich gibt es auch unter windows ein geeignetes Programm für diese einfache Manipulation: Paint sollte auf jedem Rechner vorhanden sein. Das Bild in Paint öffnen, im Menübalken gibt es die Funktion Größe ändern, wenn man hier auf  Pixel umstellt und die Höhe auf 640 festlegt wird aus der Testdatei ein 164 kB großes jpg.

Größe ändern in Paint
Größe ändern /zerren in Paint

Es ist also nicht so schwer, überall die entsprechenden Tools zu finden um ein Bild klein zu bekommen. Wie klein es sein soll kommt immer auf Bild und Verwendungszweck an. Besonders bei Bildern mit gesellschaftlicher Relevanz (Selfies, Ausflugsbilder, Haustierfotos etc.) ist 1000 Pixel immer eine gute Marke, die man einhalten sollte. Bei Hochformaten darf es ruhig weniger sein. Bei jpg-Komprimierung, die ja die große Mehrzahl der Bilder ausmacht, ist oft eine mittlerer Qualität ausreichend – solange es nur um eine Webdarstellung geht.

Let’s reduce to the max!

Anmerkung: als Testbild habe ich mir ein Testbild von druckerchannel.de ausgeborgt, das sich auch gut eignet um die Qualitätseinbußen aus der Weboptimierung zu beobachten.

Ein Postfach ist kein Schliessfach

Obwohl (oder weil?) E-Mail einer der ältesten, verbreitetsten und auch am häufigsten genutzer Dienste des Internet ist erschrickt der paranoide Techniker oft, wenn er merkt wie sorglos damit umgegangen wird. Und damit ist nicht der verzichtbare Inhalt gemeint, der wohl den größten Anteil in und an E-Mails ausmacht. Zeit, wieder einmal ein paar sehr, sehr grundsätzliche Dinge zu erläutern!

1. Ein Postfach ist kein Schliessfach – und auch keine Bibliothek, keine Adressdatenbank, keine Bilderverwaltung …

Es ist eine schlechte Idee, sein digitales Leben über den Eingangsordner seines Mailprogrammes zu organisieren. Bewahren sie ihren Reisepass zwischen den Postwurfsendungen auf? Ihre Familienfotos zwischen den Briefen ihrer Kunden und Lieferanten und ihre Haus- und Autoschlüssel zwischen den Reiseandenken? Abertausende Programmierer auf der ganzen Welt versuchen Programme zu schreiben, die ihnen helfen sollen Ordnung in die Dinge zu bringen. Die Programmierer ihres Mailprogramms wollen Ordnung in die E-Mails bringen, ihre Fotos damit zu organisieren (nach der Suchformel “Die hat mir doch der XY vor etwa einem halben Jahr geschickt”) war nicht unbedingt ein Teil des Pflichtenheftes – nur weil es geht ist es noch lange nicht sinnvoll.

2. E-Mails sind per Definition unsicher

Sie haben nichts zu verbergen? Gut so, aber sind sie sich sicher, dass nicht alleine ihr Geschlecht, ihr Alter, ihre Hautfarbe, ihre Religion, ihre Vorliebe für Steaks oder Kichererbsen für irgendjemand auf der Welt Grund genug ist sie in eine Schublade zu stecken? Sie haben sich TOR angeschaut, also sind sie Terrorist – das ist natürlich Unsinn, aber nur weil man nicht paranoid ist heisst das nicht, dass man nicht verfolgt wird.
Jede E-Mail ist überall lesbar, solange sie nicht verschlüsselt ist. E-Mails, die gelagert werden bieten dabei ein vollständiges Bild ihrer Person. Wenn sie ihre Mails also am Mailserver speichern (IMAP) kann jeder, der sich Zugang zu diesem Server verschafft, ihren ganzen Schriftwechsel analysieren. Und wissen sie, wie sicher ihr Mailserver ist? Auch ihr privater Rechner ist nicht unbedingt sicherer, aber hier haben sie die Chance durch Beobachten oder Löschen ihre digitale Verwundbarkeit zu minimieren. Wenn sie das POP-Protokoll benutzen werden die E-Mails nach der Übertragung auf ihren Rechner vom Server gelöscht.

3. Stecke die Briefe ins Kuvert

Wie man aus Gangsterfilmen weiss, ist der Transport immer eine gute Gelegenheit, an die Beute zu gelangen. Auch bei der E-Mail ist das so, dass die vielen Stationen, die zwischen ihrem Rechner und dem des Empfängers oder Senders liegen potentielle Schwachstellen sind. Also: ins Kuvert stecken, keine Ansichtskarten schreiben. Dazu müssen sie nur (einmalig!) die Optionen für den verschlüsselten Transport in den Einstellungen auswählen SSL/TLS oder STARTSSL. Der Unterschied ist im Wesentlichen, dass Startssl weicher ist und sich im Falle eines Fehlers mit unverschlüsselten Informationen zufrieden gibt während SSL im Fehlerfall aussteigt und eine Fehlermeldung erscheint.
“Das beste SSL ist immer noch PGP!” ist in manchen Foren zu lesen: also den Inhalt zu verschlüsseln ist noch besser als ihn nur beim Transport zu verpacken.

4. Sparen obwohl es nichts kostet

Werfen Sie weg. Also mehr als bisher – heben sie sich nicht Dinge auf die vielleicht einmal wichtig werden könnten – bis dahin haben sie vergessen, die Information irgendwo gespeichert zu haben und beschaffen diese neu. Sparen sie den Platz auf den Festplatten auch wenn er sie nicht direkt etwas kostet (auch wenn sie sich heute nicht vorstellen können, jemals so viele Daten zu horten, dass es eng werden könnte). Die eigentliche Information eines E-Mails besteht aus Buchstaben und die benötigen 1 Byte je Zeichen (im UTF-8 bei bestimmten Zeichensätzen bis zu 4 Byte). Das, was ihre Speicherkapazitäten belastet sind Bilder, Töne, Dekorationen jeder Art (CSS, HTML) die um die eigentlichen, durchsuchbaren Informationen herumgespeichert werden.
Weniger, essentiellere Daten machen die Systeme schneller, kleiner – und besser nutzbar. Und nicht vergessen: Dinge die nicht gespeichert werden können auch schlecht durchsucht werden.

5. Praktisch – für wen?

Einen Irrtum begeht jeder, der glaubt IMAP sei modern und POP altmodisch, und noch dazu sei modern besser. Worum geht’s denn wirklich? Sie wollen Ihre Informationen unterwegs vom Handy abfragen und trotzdem sicherheitshalber die E-Mail zu Hause am Rechner speichern? Also lautet die Empfehlung: IMAP am Handy, POP am Rechner!
So bekommen sie jene E-Mails am Rechner zugestellt, die sie ev. unterwegs bereits gelesen haben, idealer Weise bereits als  gelesen markiert. Und dann ist am Server wieder Platz für neue (wichtige) Informationen.
Und auch das IMAP-Protokoll erlaubt ihnen E-Mails zu löschen. Einfacher Tipp: verschieben sie alle wichtigen Mails in eigene Ordner und aktivieren sie eine automatische Löschung der Inboxmails nach 4 Wochen. Denn (siehe 1.!!!) ein Postfach ist kein Schliessfach …

 

 

Freie Bilder für Blog und Webseite

Die Bildersammlung auf Rechner, Tablet oder in der Cloud kann gar nicht groß genug sein – das eine richtige Bild, das wirklich zu dem Text passen würde –  ist nicht dabei. Wer jetzt einfach die Google-Bildersuche bemüht und dann ein gefundenes Bild verwendet, weil im Internet eh alles kostenlos ist, sollte sich in der Folge über den im Postfach landenden Ärger nicht wundern … Beim nächsten Versuch wählt der leidgeprüfte Bildersammler dann sorgfältiger und sucht nach “lizenzfreiem” Bild. Auch hier ist die Chance groß, ein passendes zu finden – aber warum wollen diese Anbieter jetzt plötzlich Geld, wo das Bild doch ausdrücklich als lizenzfrei angepriesen wird? Was bedeutet lizenzfrei jetzt wirklich? Also: lizenzfrei und kostenlos sind 2 verschiedene Schuhe. Eine Lizenz ist eine Einschränkung, die der Rechteinhaber (also zB der Ersteller einer Grafik oder der Fotograf eines Bildes) formulieren kann. Eine Lizenz ist normalerweise zu bezahlen. Wenn jetzt eine Autor eines Bildes auf sein Urheberrecht verzichtet kann dieser sein Werk eben lizenzfrei (=public domain) zur Verfügung stellen. Warum muss ich also für lizenzfreie Bilder etwas bezahlen? In vielen Fällen ist eine Gebühr für das Service der Bereitstellung in einer bestimmten Qualität oder Größe und nicht für das Urheberrecht zu bezahlen. Ein so als lizenzfrei erworbenes Bild darf dann zB mehrfach verwendet werden, während ein anderes Bild nur zB für die Verwendung im Internet erworben (also lizensiert) wird. Gibt es also kostenlose Bilder gar nicht? Doch natürlich, sogar jede Menge. Es ist jedoch möglich und üblich, dass der Bildautor oder das verwendete Lizenzmodell etwas fordert, zB. eine Namensnennung und einen Backlink. Genau genommen erfolgt die Verwendung also unter Backlinklizenz. Diese kostenlosen Möglichkeiten werden unter verschiedenen Modellen angeboten. Die Erwähnung des Autors sollte man sich ohnehin angewöhnen. Also wo ist jetzt der Speck? Tante Google ist auch hier ein Tipp, und zwar die erweiterte Bildersuche. Dort kann man unter Nutzungsrechte Einschränkungen in der Suche vornehmen:
lizenz erweiterte Bildersuche
Ausschnitt aus der Suchmaske “erweiterte Bildersuche” bei Google
Sehr schnell wird man feststellen, dass eine große Trefferanzahl auf “commons.wikimedia.org” verweist. Und damit haben wir das gefunden, was wohl neben der Wikipedia der größte Wurf an Weltverbesserung darstellt. Die Wikimedia ist ist eine Bibliothek an Mediadaten und die commons-Abteilung ist jener Bereich der Bibliothek, der eben kostenfrei nutzbare Medien bereit hält. Creative Commons ist keine Lizenz sondern eine gemeinnützige Organisation, die sich um diese Lizenzen kümmert. Hier steht genau, was sie beachten müssen wenn sie so ein Werk verwenden. Die Idee, die hinter Wikipedia/Wikimedia steckt und die Menschen, die für deren Betrieb sorgen sind oft hochgeschätze Idealisten. Sie haben verstanden, dass das vielbemühte Wort von der Demokratisierung des Wissens nur dann mit Leben erfüllt wird, wenn möglichst frei und nach ethischen Grundsätzen das Wissen der Welt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Jeder sollte sich daran beteiligen mit Texten, Bildern oder eben mit Spenden. Denn die freien Inhalte im Internet sind der archimedische Punkt im All, der fest genug ist um die Welt aus den Angeln zu heben.
Angaben zur Bildmontage auf dieser Seite: Hebel mit Kugeln: Este es un archivo de Wikimedia Commons, un depósito de contenido libre hospedado por la Fundación Wikimedia. Más abajo se reproduce su página de descripción con la información sobre su origen y licencia. Weltkarte: The Transhumanist Own work (Original caption: “self-made”) extracted from File:Globe.svg Move from EN by Fred the Oyster

Die beste Optimierung

Kaum ist eine Webseite online wird man schon von vermeintlich hilfreichen Dienstleistern kontaktiert, die meinen den einen oder anderen Fehler auf der Seite gefunden zu haben den es zu beheben gilt. Vom Rechtschreibfehler bis hin zu recht durchsichtigen Angeboten die Seite bei Google auf Platz 1 zu hieven ist da alles dabei. Die meisten Sitebetreiber erkennen natürlich sofort, dass es sich bei fast allen dieser Bemühungen um die Optimierung des Kontostandes des Anbieters geht – doch bleibt so ein laues Gefühl zurück, nicht alles optimal Zubereitet zu haben und vielleicht doch den Gourmet Google ein durchschnittliches, wenn nicht sogar fades Menü vorzusetzen.

So wie bei der Restaurantkritik ist es auch bei der Website-Kritik. Koche ich für den Kritiker oder für den Gast? Will ich berühmt werden oder erfolgreich? Und was ist, wenn ein Kritiker Balsamico mag und der andere genau die selbe Zubereitung gewöhnlich findet? Der Ausweg aus diesem Dilemma ist so einfach wie effektiv: machen sie doch, was sie wollen! Aber machen sie es bewusst und absichtlich, nicht versehentlich. Kochen Sie für ihre Gäste die sie gerne mögen und nicht für jene, die sie nur aus einer falsch verstandenen Höflichkeit heraus bedienen.

Eines bleibt unbenommen: gut Kochen kann man nur mit guten Zutaten, und auch Webseiten lassen sich mit nur mit guten Inhalten zu wahren Leckerbissen veredeln.

Die beste Suchmaschinenoptimierung ist die Optimierung des Inhaltes der Seite!

Übrigens ist auch Google dieser Ansicht. Google größtes Geschäftsgeheimnis ist die Art wie das Ranking erstellt wird und irgendwo hat Google auch schon zugegeben, dass es für die Qualität verheerend wäre, wenn sie nicht laufend Änderungen durchführen würden. Die Glutamatbranche will das natürlich nicht hören und bietet eine Reihe von erlaubten bis hin zu vom Suchmaschinenbetreiber verbotenen Mittelchen an. Niemand kann ihnen einen Google-Rank garantieren, wer das tut ist unseriös!

Wie können sie nun also diesem lauen Bauchgefühl begegnen, etwas vergessen zu haben? Genauso, wie sie ihr Geschäft gestalten sollen: verpassen sie ihren Produkten durch ihre Qualität, Service oder Regionalität eine Einzigartigkeit, die sie von ihrem Mitbewerber für den Kunden positiv abhebt. Machen Sie das, was sie selber machen können und überlassen sie die Webseite ihrem Webmaster des Vertrauens. Google bietet nicht zufällig ein ausgezeichnetes Service für webmaster. Webseiten sind technisch so erwachsen geworden wie Autos. Einen 2CV zu reparieren war mit weniger Know-how möglich als einen modernen Stadtflitzer. Wenn sie eine 2CV-Webseite haben wollen – bitte sehr – vielleicht ist hier ihr Markt. Die meisten Webseiten wenden sich jedoch an weniger nostalgische, eher den bequemen Alltäglichkeiten fröhnenden Menschen.

Unser ganz persönlicher Sample sagt uns, dass eine erfolgreiche Webseite einen Besucher im Schnitt 2 Minuten binden kann und dabei bis zu 4 Seiten aufgerufen werden können. 30 – 40% aller Seitenaufrufe erfolgen auf der Startseite. Es ist also sehr, sehr wichtig dass sie ihre Einzigartigkeit rasch und unmittelbar darstellen lernen damit der Besucher sofort erkennt, ob er hier richtig oder falsch ist.

Nehmen sie sich mehr Zeit für die erste Seite!

Kein Webmaster, Webdesigner, Suchmaschinenoptimierer oder “Freund der sich mit Computern auskennt” sollte besser als sie selber über ihr Angebot an Waren oder Dienstleistungen bescheid wissen. Lassen Sie sich helfen beim Gestalten und Ausformulieren ihrer Leistungen aber überlassen sie die Festlegung des Angebotes nicht einer Agentur.

Websites bauen ist ein Handwerk das keine Heimat hat – es ist nicht nur Werbung, nicht nur Informatik, nicht nur Grafik, nicht nur Marketing, nicht nur Fotografie, nicht nur PR und Kommunikation – eine gute Webseite ist das alles eben auch – ihre Website ist die Mitte ihres digitalen Lebens und damit das wichtigste virtuelle Ding in ihrem Leben.

Benötigen Sie einen SEO? – Guter Einstieg ins Thema von Tante Google herself.